Henri Matisse (1869 – 1954) war bereits zu Lebzeiten als revolutionärer Maler berühmt. Dass er aber auch in Ton und Gips modellierte und Wert darauf legte, als Bildhauer öffentlich wahrgenommen zu werden, ist weit weniger bekannt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Kunsthaus, die wir Frauen Erlenbach in Zusammenarbeit mit der Kunstgruppe unter kompetenter Führung besuchen, steht Matisse‘ künstlerische Methode, die er bei fast allen seiner wichtigsten Plastiken anwendete: Ausgehend von einer naturalistisch anmutenden Gestaltung, abstrahierte er seine Figuren immer stärker bis hin zu einer radikalen Stilisierung. Dieser Prozess der Metamorphose findet in seinem malerischen und zeichnerischen Werk Parallelen, welche in der Ausstellung erstmals zueinander in Beziehung gesetzt werden. Matisse‘ unterschiedliche Inspirationsquellen – Aktfotografien, afrikanische und antike Vorbilder – sowie Fotografien, die den Künstler als Bildhauer zeigen, runden diese fokussierte Schau ab und präsentieren den französischen Meister von einer etwas unbekannteren Seite.

Führung im Kunsthaus Zürich: Donnerstag, 24. Oktober 2019, nachmittags, Kosten Fr. 10.- für die Führung, zusätzlich Eintritt

Programmdetails stehen im Flyer für die Mitglieder.

Auskunft erteilt Claudia Reinhardt, E-Mail: veranstaltungen@frauen-erlenbach.ch